Ortsverband DIE LINKE Nauen Marktstr. 18 14641 Nauen
DIE LINKE. Nauen zum Bürgermeisterwahlkampf

Im Dezember des letzten Jahres hat sich die LINKE. Nauen entschieden, den Bürgermeisterkandidaten der SPD, Oliver Kratzsch, zu unterstützen.

Aussagen auf dem Kreisparteitag, der dazu noch im „Casa Toro Negro“, dem Stammlokal der AfD stattfand, lassen uns einigermaßen verwirrt zurück.

„Geht es nach der CDU soll mal so eben schnell in den kommunalen sozialen Wohnungsbau investiert werden, soll mal eben schnell ein Kulturhaus gebaut werden und die Überwachung von öffentlichen Plätzen soll durch das Ordnungsamt erledigt werden. Neuerdings soll die Stadt auch einen Markt betreiben und sowieso ist in Nauen alles ganz schrecklich und die Stadtverwaltung ein Sauhaufen"

Der Bürgermeisterkandidat der SPD greift den der CDU an, weil der in den sozialen Wohnungsbau investieren will?

Wir als LINKE. Nauen haben uns bewusst gegen eine eigene Kandidatin entschieden, auch unter dem Gesichtspunkt, dass noch nicht klar ist, ob und wie die AfD einen Kandidaten im Wahlkampf unterstützt. Das heißt aber nicht, dass wir keine Vorstellungen haben, wie es in Nauen in den nächsten Jahren weitergehen soll.

• Fortschreibung des Leitbildes für Nauen

• Einflussnahme auf bedarfsgerechtes und differenziertes Angebot an Wohnraum, dazu gehört für uns auch der soziale Wohnungsbau.

• Wiederbelebung der Altstadt, Wiederansiedlung eines Wochenmarktes, Verbesserung der Sauberkeit

• soziale Infrastruktur: Schulen, zeitnahe Kita-Versorgung, konsequente Fortsetzung der Schulsanierung

• Verbesserung der Sportmöglichkeiten

• Sanierung Straßennetz/Prioritätenliste

• Entwicklung Freilichtbühne, Stadtpark

• Spielplätze

• Bürgerorientierung der Verwaltung

Wir wissen, nicht alles wird so und sofort umsetzbar sein. Aber wir alle wollen die Stadt Nauen mit ihren Ortsteilen weiterentwickeln. Und so fragen wir die drei Bürgermeisterkandidaten Oliver Kratzsch, Eckart Johlige, Manuel Meger, wie stehen Sie zu diesen Punkten?

Thomas Lück

Ortsvorsitzender DIE LINKE. Nauen

Susanne Schwanke Lück

Fraktionsvorsitzende DIE LINKE in der SVV Nauen

Rechter Terror in Deutschland

Der NSU-Skandal reiht sich in eine lange Geschichte rechten Terrors in der Bundesrepublik ein. Die Mord-und Anschlagsserie des NSU verweist aber auch auf die Rolle des Staates in einer Kontinuität des Ignorierens und Waltenlassens rechter Strukturen. Seit Jahrzehnten wird damit die parlamentarische und antifaschistische Aufklärungsarbeit immer wieder behindert. Weltweit erleben zudem rassistische und reaktionäre Positionen eine immer größere Akzeptanz und davon wiederum profitieren rechte Parteien bei Wahlen. Beflügelt dadurch erreicht die Anzahl rechter und rassistischer Gewalttaten ein anhaltend hohes Niveau. Mindestens 3533 Angriffe auf Geflüchtete und deren Unterkünfte sowie 142 rechte Übergriffe auf Politiker_innen und ihre Einrichtungen gab es im Jahr 2016 in Deutschland. Wie ist die Geschichte des rechten Terrors in der Bundesrepublik? Was sind die Ursachen für den gegenwärtigen Rechtsruck? Wie können linke Antworten und (Gegen-)Strategien aussehen? Darüber diskutiert DIE LINKE. Nauen am 15. Mai 2017 ab 18.00 Uhr in ihrer Geschäftsstelle in der Marktstraße 18 mit Martina Renner (MdB), Sprecherin der Linksfraktion für antifaschistische Politik

 

Ausschlussklausel // Entsprechend § 6 Absatz 1 Versammlungsgesetz sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen.